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Die Werla
Das Land ist uraltes Siedlungsgebiet. Grabungen haben Spuren bis in die mittlere Steinzeit nachgewiesen Die Entstehung der Werla ist unklar. Eine erste Erwähnung findet sich bei Widukind von Corvey (926). König Heinrich I. hatte sich damals auf der Werla befunden und die in Sachsen einfallenden Ungarn geschlagen. Thietmar von Merseburg erwähnt eine 1002 stattgefundene Fürstenversammlung (Beratung der Nachfolge des kinderlos verstorbenen Otto III. Nachfolger wurde Herzog Heinrich der IV. von Bayern. Er hieß dann König Heinrich II. und ab 1024 Kaiser Heinrich II.)
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Der Pfalz als zeitweiliger Regierungssitz der Könige und Hauptversammlungsort der sächsischen Adligen kam eine außerordentliche Bedeutung im Rahmen der Reichsgeschichte zu. Bedingt durch die Silberfunde (?) im Rammelsberg und den steilen wirtschaftlichen Aufschwung von Goslar mußte Werla diese Privilegien an Goslar abgeben: Kaiser Heinrich II. ließ 1017 Goslar zur Pfalz ausbauen und übertrug die Pfalzfunktion von Werla dorthin.
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Ein letztes wichtiges Ereignis fand 1180 auf Werla statt: Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) hielt hier einen Großen Reichstag gegen Heinrich den Löwen ab. Dann begann die Reichsheerfahrt gegen Heinrich dem Löwen, unter anderem mit der Eroberung der Burg Lichtenberg.
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Nach Hans Adolf Schultz: “Burgen und Schlösser im Braunschweiger Land Werner Kaemling: “Atlas zur Geschichte Niedersachsens”
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