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Urkundlich wird sie „castrum Scladheim" genannt, die Nennung geht bis ins Jahr 1086 zurück, als Kaiser Heinrich IV. die curtis Werla an den Bischof Udo von Hildesheim (Ukb. H. Hild. 1, 148) verschenkte.
Castrum Scladheim lag unter dem jetzigen Domänenhof.
Diese wahrscheinlich kurz vor 1100 errichtete mittelalterliche Burg Schladen gelangte
1353 durch Verkauf von den Grafen von Schladen an den Bischof von Hildesheim. In der danach einsetzenden Verpfändungszeit wurde sie 1552 durch Feuer zerstört, dann wohl wieder aufgebaut und kam 1643 an das Stift Hildesheim zurück. Sie wurde durch einen Amtmann verwaltet unter dem wohl die Bautätigkeit wieder aufgelebte, später wurde nochmals unter dem Bischof Clemens August (1. Hälfte des 18. Jahrh.) gebaut. Aber 1699 und auch 1837 dezimierten erneute Brände den Baubestand.
Heute sind von dem Burghof des seit 1802 als Domäne verpachteten Besitzes nur zwei ältere Flügel erhalten, von denen der bedeutendere das ehemalige Pächterhaus ist, das auch eine Kapelle enthielt. Dieser Bau ist im Spätrenaissance-Stil gehalten.
Nach Hans Adolf Schultz: “Burgen und Schlösser im Braunschweiger Land”
Burg Schladen