Der Aufbau der Asseburg erfolgte vermutlich in den Jahren 1218 bis 1223.
Erbauer war Gunzelin von Wolfenbüttel.
Gunzelin war Lehnsmann des Stiftes Gandersheim und des Stiftes Hildesheim. Mit der Erbschaft der ausgestorbenen Herren von Peine erhielt er den Grafentitel. Er entwickelte sich vom welfischen Dienstmann auf sächsischem Boden zum Reichsministerialen der Staufer.

Die Asse gehörte seit langem dem Stift Gandersheim. Da Gunzelin ein Lehnsmann dieses Stiftes war, begann er den Burgbau vermutlich ohne Wissen der Äbtissin in Gandersheim, da sie Gunzelin auf Abbruch der begonnenen Anlage verklagte und ihre Beschwerde bis vor den Papst trug. Papst Honorius III. entsprach 1220 den Wünschen der Abtissin und bestimmte den Abbruch der Burg und die Rückgabe des Gebiet der Asse an das Stift Gandersheim. Gunzelin hat sich dieser Entscheidung widersetzt. Ab 1219 nennt sich Gunzelins Sohn Burchard bereits nach der Asseburg.
Herzog Albrecht belagerte die Asseburg von 1254 bis 1258 erfolglos. Die Belagerungszeit wird mit einem Frieden beendet, aber Burchard mußte die Asseburg gegen 400 Mk übergeben. Er verlor damit auch die Burg Peine. Wolfenbüttel und die Asseburg gingen in den unmittelbaren Besitz des Welfenhauses über. Die Herren von Asseburg hatten ihren Stammsitz verloren.
Die Braunschweiger gaben am 19. August 1492 die Burg auf. Die Burgmannshaft hat sie vor ihrem Abzuge in Brand gesteckt.
Die Ruine ist bis heute archäologisch kaum erschlossen.
Nach Hans Adolf Schultz: “Burgen und Schlösser im Braunschweiger Land”